3 Neue Biowärmerauchfangkehrer!                           16. September 2002

 

Anton Lipp, Christian Eibel, Herbert Scharf

 

Aufgrund der aktuellen Situation bei den fossilen Brennstoffen hat sich die Firma Lipp entschlossen sich in Richtung Biowärme weiterzubilden.

 

Bei anfragen von Kunden wie der eigene Haushalt beheizt werden soll, stelle  ich immer folgende Überlegungen an.

 

Die Vorräte an Öl betragen wahrscheinlich nur noch 40 bis 60 Jahre.

Die Erdgasvorräte betragen wahrscheinlich noch 80 bis 120 Jahre.

Die Verheizung von Kohle ist aus Umwelttechnischer Sicht nicht sehr günstig.

Holz ist ein nachwachsender biologischer Brennstoff, der CO² neutral verbrennt.

Fernwärme ist nur die Verlagerung eines Problems (Schadstoffesmission) ausgenommen Geothermie oder Sonnenenergie.

Ein neuer Trendsetter sind die Holzpellets. Hier wird der Komfort und die Bequemlichkeit einer Öl- oder Gaszentralheizung erreicht.

Hackschnitzel benötigen relativ viel Platz, der Komfort und die Bequemlichkeit dieser Beheizungsform ist aber sehr gut.

 

Umwelttechnisch gesehen hat man die Verbrennung bei folgenden Heizungsformen im Griff:

Moderne Öl, Gas- (Brennwertgeräte), Pellets-, Hackschnitzel, Holzvergaser- Heizungen (mit Pufferspeicher)  und Kachelöfen.

Die umweltfreundlichste Heizung (auf jeden Fall für das Warmwasser) ist natürlich die Sonnenenergie.

Als Österreichische Qualitätssicherung ist auch die „U“ Plakette zu nennen. Feuerstätten mit der „U“ Plakette  sind lt. den geltenden Österreichischen Vorschriften umwelttechnisch  und sicherheitstechnisch überprüft.

 

Aus meiner Sicht ist die Tatsache problematisch das die Menschheit Öl, Gas und Kohle die für Ihre Entstehung einige Millionen an Jahren benötigt haben innerhalb von Ca. 200 Jahren verheizen (verbrauchen, - PVC, verfahren – PKW) wird.

Hier entsteht ein extremes Ungleichgewicht in der Natur.  Dadurch wird der Treibhauseffekt verursacht. D. h. zu viel CO² in der Atmosphäre und damit  ein Anstieg der Temperatur der Erdatmosphäre.  Parallel dazu wird auch noch die Ozonschicht durch Treibmittel von Spraydosen zerstört.

Klimaveränderungen und Naturkatastrophen – siehe Überschwemmungen in Niederösterreich sind die Folgen.

 

Hier verhält sich Holz CO² neutral da die Pflanze beim Wachstum CO² aus der Atmosphäre aufnimmt und Sauerstoff abgibt.

Bei der Verbrennung wird das aufgenommene CO² wieder abgegeben.

Bleibt das Holz im Wald liegen so wird das CO² durch den Zersetzungsprozess langsam über mehrere Jahre freigesetzt.

 

Mit dem Besuch des sehr guten Seminars über Biowärme ist die Firma Anton Lipp und die Mitarbeiter – Christian Eibel und Herbert Scharf berechtigt im Namenszug den Wortlaut Biowärme Rauchfangkehrer zu führen.

Die Überreichung der Urkunden erfolgte innerhalb eines festlichen Rahmens durch Präsidenten Fritz Grillitsch im Naturhistorischen Museum in Wien.

 

Ich Berate Sie gerne wenn Sie Fragen zu den verschiedenen Heizungsformen haben. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer 03382/52892



---zurück